Die Tombola bei Massa brachte Geld in die Kasse
(Elke Reinhardt erinnert sich...)

An auf- und anregende Wochen im Sommer 1976 erinnere ich mich, die Ereignisse überschlugen sich förmlich. Das neue Haus musste eingerichtet werden, es fehlte ja an allem. Nach einem Einkaufsrundgang durch „Massa“ stellte ich dem damaligen Marktleiter unser großes Projekt vor und hoffte auf Unterstützung, etwa in Form einer Kaffeemaschine.
Schließlich kauften wir Mütter literweise Milch und andere Lebensmittel für unsere Familien
dort ein. Mein Gesprächspartner hörte sich alles interessiert an, und das war es dann auch. Ich ging weiter in die Details unserer Planungen, bis er schließlich vorschlug, eine Tombola für uns zu veranstalten. Die Mütter sollten eine Woche lang im Markt Lose verkaufen und für unsere Sache werben. Als Preise winkten ein Fahrrad, ein Fernseher und der Hauptgewinn: eine Einkaufswagen-Rallye von 5-7 Minuten.

Also wurden „Dienstpläne“ erstellt: je zwei Frauen, angetan mit „Treffpunkt-Hemden“ und Sammelbüchsen, präsentierten im Markt das neue Projekt, die Kinderbetreuung wurde geregelt, und am Ende der Woche durften wir unsere Einnahmen zählen: 10 000 DM.

Unsere „Banker“ legten die Finanzbasis zinsgünstig an, und der Treffpunkt zehrt wohl auch heute noch davon. Und das ist auch gut so. Wir Gründungsmitglieder wünschen dem Treffpunkt weiter guten Erfolg in seiner Arbeit.

Elke Reinhardt
(Geschrieben für die Festzeitschrift 2006 “30 Jahre Grüns Haus)

zurück zur Übersicht

zurück zu “Wir über uns”